Russlands Luftverteidigung & Flugabwehrsysteme in Syrien: Mehr Schein als Sein?

Russland hat weder die militärischen Mittel noch die politische Absicht, in Syrien eine für Israel, die USA und ihre Verbündeten unüberwindliche Flugverbotszone zu errichten. Allerdings sind die im Syrien-Konflikt gewonnenen Erkenntnisse über die russische Luftverteidigung und die eingesetzten Flugabwehrsysteme nicht auf Russlands ‚A2AD‘-Zonen in Europa direkt übertragbar.


Russland rüstet Syrien schon seit Sowjetzeiten exklusiv mit seinen Flugabwehrsystemen aus und schult deren Soldaten in ihrer Bedienung nach russischer Doktrin. Syriens Luftverteidigung besteht hauptsächlich aus modernisierten, aber dennoch veralteten S-200VE (NATO Code: SA-5 Gammon – Langstrecke) sowie moderneren 9K40 Buk-M2 (SA-17 Grizzly – Mittelstrecke), die seit Januar 2018 durch Panzir-S1 (SA-22 Greyhound – Nahbereich) ergänzt wurden. Russland soll zudem die syrische Luftverteidigung komplett neu aufgebaut und mit ihren Flugabwehr- und Radaranlagen auf den Militärbasen in Hmeimim (Luftwaffe) und in Tartus (Marine) verknüpft haben. Die beiden russischen Stützpunkte an der syrischen Mittelmeerküste selbst werden nach offiziellen Verlautbarungen durch drei Luftverteidigungsschichten geschützt, wobei teilweise auch syrische Systeme mit eingebunden sind: Den äußeren Ring bilden S-400 Triumf (SA-21 Growler), S-300V4 (SA-23 Gladiator) und vermutlich syrische S-200VE, den mittleren seegestützte S-300FM (SA-N-20) sowie Buk-M2E, den inneren schließlich Osa-AKM (SA-8 Gecko), S-125 Petschora-2M (SA-3 Goa) nebst Tor-M1 (SA-15 Gauntlet) und Panzir-S2 für die unmittelbare Nahbereichsverteidigung.

Panzir-S1 auf dem Militärflugplatz Hmeimim (Syrien) – Mil.ru [CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0)%5D

Trotz der Verknüpfung beider Luftverteidigungssysteme und intensiver Ausbildung syrischer Soldaten musste die syrische Flugabwehr mit ihren russischen Systemen seit 2014 einige sehr schmerzhafte Niederlagen hinnehmen. Israel alleine soll in den letzten 5 Jahren knapp 100 Luftangriffe mit Kampfflugzeugen der 4. Generation (F-15, F-16) geflogen haben, bei der nur eine eigene Maschine verloren ging. Die USA führten 2017 Luftangriffe gegen eine syrische Luftwaffenbasis sowie ein Jahr später gegen drei mutmaßliche Produktionsstätten für chemische Waffen aus. Beim ersten Angriff im April 2017 wurden 60 Tomahawk Marschflugkörper paarweise in einem Zeitraum von nur 14 Minuten von zwei US Zerstörern im östlichen Mittelmeer auf den Militärflugplatz asch-Schaʿirat (süd-östlich von Homs) in Westsyrien abgefeuert, die nach offiziellen Verlautbarungen alle, bis auf zwei, ihr Ziel trafen. Nachdem Russland immer wieder auf seine überragende Luftverteidigung in Syrien hingewiesen hatte, kam man nun nach dem Angriff in Erklärungsnöte, zumal die USA eine Vorwarnung an Russland übermittelt hatten. Kurzerhand erklärte das russische Verteidigungsministerium, nur 23 US Marschflugkörper hätten ihr Ziel tatsächlich erreicht, woraus dann russlandfreundliche Medien ableiteten, die anderen wären angeblich von russischen Raketen abgeschossen worden, was aber nicht der Fall war. Warum also blieb Russland untätig, obwohl es die Mittel hatte und vorgewarnt war?

9K40 Buk-M2 – Goodvint [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)%5D

Einer der Gründe ist sicherlich das häufig anzutreffende Missverständnis über die angebliche Fähigkeit russischer Flugabwehrsysteme vom Typ S-400 und S-300V4, eine im Radius von bis zu 400km undurchdringbare Flugverbotszone schaffen zu können. Auf dem Papier sind die technischen Daten beider Systeme sicherlich sehr beeindruckend, allerdings beeinflussen in der militärischen Realität viele Faktoren die effektive Reichweite zur Bekämpfung feindlicher Kampfflugzeuge. So ist die für die S-400 vorgesehene 40N6 Rakete mit 380km Reichweite gerade erst Ende Oktober 2018 zur Serienproduktion zugelassen worden. Selbst wenn diese in größeren Stückzahlen verfügbar sein sollte, dann können auf diese Entfernung nur große Ziele, wie Tank-, Transport- und Frühwarnflugzeuge, in einer Flughöhe von mehr als 10km erfasst und bekämpft werden. Die für den Einsatz von Flugabwehrraketen erforderliche genaue Zielerfassung von Kampfflugzeugen der 5. Generation mit Tarnkappenfähigkeiten (F-35, F-22) und tieffliegenden Marschflugkörpern stellt für russische Flugabwehrsysteme ein bislang wohl unüberwindliches technisches Problem dar. Aufgrund des sogenannten ‚Radarhorizontes‘ können selbst ältere Kampfflugzeuge der 4. Generation (z.B. Eurofighter, Rafale) im Tiefflug erst in ca. 30-40km Entfernung sowie Marschflugkörper bei einer Flughöhe von rund 50m erst in ca. 25km erkannt und erfasst werden, was durch A-50 AWACS Flugzeuge nur bedingt zu lösen ist. Schließlich kann die Radarerfassung durch luftgestützte elektronische Kampfführung (‚EloKa‘), z.B. durch den Einsatz hierauf spezialisierter Kampfflugzeuge wie der EA-18G ‚Growler’, die bei dem Angriff auf den syrischen Militärflugplatz zum Einsatz kam, stark eingeschränkt werden.

Aufrichten der Startbehälter einer russischen S-300PM-1 – Mil.ru [CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0)%5D

Beim zweiten Angriff im April 2018 auf drei mutmaßliche syrische Forschungs- und Produktionsstätten für Chemiewaffen wurden insgesamt mehr als 100 amerikanische, britische sowie französische see- bzw. luftgestützte (Stealth-)Marschflugkörper eingesetzt, die aus unterschiedlichen Himmelsrichtungen anflogen. Nach Angaben des Pentagon erreichten alle abgeschossenen Lenkwaffen die vorgegebenen Ziele. Dieses Mal wurde Russland nicht vorgewarnt, denn die Flugrouten der Marschflugkörper führten nicht zu nah an den beiden russischen Militärstützpunkten vorbei oder gefährdeten deren Einheiten. Aber auch bei diesem Angriff durch die westliche Koalition auf seinen engsten Verbündeten im Nahen Osten blieb Russland untätig, behauptete lediglich, die syrische Flugabwehr allein (!) habe angeblich eine Vielzahl der Marschflugkörper abgeschossen (was von der Koalition prompt bestritten wurde), Russland hätte den Angriff lediglich mitverfolgt. Diese Aussage spiegelt deutlich die ambivalente Haltung Russlands wider, denn zu keinem Zeitpunkt in den letzten fünf Jahren hat Russland bei Angriffen von außen mit seinen eigenen Flugabwehrsystemen auch nur einmal zugunsten der syrischen Armee eingegriffen, wohl wegen der berechtigten Sorge, dann in einen Konflikt mit den USA oder Israel hineingezogen zu werden. Russlands politisch-militärisches Interesse gilt offensichtlich allein dem Schutz seiner beiden eigenen Militärbasen in Syrien.

Panzir-S1 auf GM-352-Chassis – Vitaly V. Kuzmin [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)%5D

Schon in einem Bericht des russischen Fernsehens im Juni 2017 erklärte Russland, keine Koalitionsflugzeuge im Kampf gegen den IS anzugreifen, so lange diese einen Abstand von mehr als 60km zur Luftwaffenbasis Hmeimim einhalten würden. Und während syrische Kampfflugzeuge Begleitschutz für russische Kampfbomber flogen, wurde dies im Gegenzug von russischer Seite nicht getan. Als im Juni 2017 die USA eine syrische Su-22 abschossen, entschloss sich Russland auch aus politischen Gründen dazu, eine deutliche Warnung auszusprechen: Jedes bemannte oder unbemannte Flugzeug der internationalen Anti-IS Koalition, das sich im syrischen Luftraum westlich des Flusses Euphrat befinde, werde fortan von der russischen Flugabwehr als feindlich eingestuft und bekämpft. Es blieb bei der Warnung. Als dann im Februar 2018 bei Deir al-Sor im Osten Syriens US Kampfflugzeuge den Euphrat auch zum Westufer hin überflogen, um einen Angriff syrischer Einheiten mit Unterstützung des privaten russischen Militärunternehmens „Gruppe Wagner“ zurückzuschlagen, rührte sich die russische Luftverteidigung und Luftwaffe wiederum nicht, obwohl hier sogar das Leben der eigenen Staatsbürger auf dem Spiel stand. Russlands Oberkommando in Syrien erklärte lapidar, „es wären nicht ihre Leute“, die dort zum Einsatz kämen.

9A83-Starterfahrzeug (S-300) mit den vier Startbehältern in Marschposition – Vitaly V. Kuzmin [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)%5D

Russland interveniert auch seit Jahren nicht bei israelischen Luftangriffen u.a. auf iranische Militäreinrichtungen in Syrien. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Moskau den wachsenden Einfluss Teherans und der schiitischen Milizen im Land mit wachsenden Unbehagen und Misstrauen beobachtet. Russland sieht im Iran mehr den lästigen Konkurrenten, der mit ihm um die Vormacht in Syrien buhlt, als den willigen „Waffenbruder“ im blutigen Bürgerkrieg. Syrien hingegen braucht den Iran als Verbündeten, der ihm die fehlenden, kampferprobten Bodentruppen zur Verfügung stellt. Daher ist es wenig überraschend, dass Russland tatenlos wegsieht, wenn Israel seinem Erzfeind Iran mit Luftangriffen in Syrien zusetzt, solange es dabei keine russischen Soldaten oder Einrichtungen trifft. Russland hat zudem die Sorge, dass die israelisch-iranische Dauerfehde seinen syrischen Verbündeten mittelfristig in einen Krieg mit Israel hineinziehen könnte, der Russland selbst mehr schaden als nutzen würde und hält sich daher soweit wie möglich aus dem Konflikt heraus, ohne Syrien dabei aber zu sehr zu düpieren bzw. den Iran zu sehr zu verärgern. Die syrische Luftverteidigung darf sich daher zur Verteidigung des eigenen Luftraums bei Angriffen auf iranische Waffenlager und Raketenfabriken mit der israelischen Luftwaffe messen. Dass dieser politische Spagat langfristig zu Problemen führen würde, war absehbar.

S-125 Petschora-2M – Missiles, Fotolia #81626375 , © 3d_generator

Was dann im September 2018 folgte, war für Russland der bislang größte politische Fehlschlag im syrischen Luftkrieg überhaupt: der versehentliche Abschuss seines eigenen Il-20 Seeaufklärers mit einer fünfzehnköpfigen Besatzung über dem Mittelmeer durch eine syrische Flugabwehreinheit russischer Bauart (vermutlich S-200VE), die zuvor vergeblich versucht hatte, vier israelische F-16I im syrischen Luftraum zu bekämpfen. Nach diesem Debakel entschied sich Russland im Oktober 2018, Syrien die schon seit längerem zugesagten drei S-300 Batterien mit jeweils acht Startern auszuliefern. Ein Grund dafür dürfte wohl auch gewesen sein, dass der Vorfall Identifikations- und Kompatibilitätsprobleme der syrischen S-200 mit den moderneren russischen Systemen offenbarte, neben allgemeinen Mängeln bei der Koordination der Luftabwehr beider Länder untereinander. Russlands Verteidigungsminister Schoigu begründete die von Israel immer wieder scharf kritisierte Auslieferung dann auch mit dem Ziel, zukünftig eine eindeutige Identifikation russischer Flugzeuge durch die syrische Flugabwehr garantieren sowie weitere Verluste durch den versehentlichen Beschuss des Verbündeten damit vermeiden zu wollen. Für Syrien stellt diese Entscheidung eine wesentliche Steigerung und Verbesserung seiner Luftverteidigungsfähigkeiten dar, auch wenn die maximale Bekämpfungsreichweite der S-300 geringer ist, so sind doch die verwendeten Raketen wesentlich wirkungsvoller.

Sowjetische Boden-Luft-Rakete S-200 – Vitaly V. Kuzmin [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)%5D

Die Luftangriffe Israels im Januar 2019 auf den Flughafen von Damakus und nahegelegende Waffenlager sind ein Indiz für die Fortschritte Syriens beim Ausbau seiner Luftverteidigung, auch wenn diese nicht verhindern konnten, dass Israel letztlich militärisch die Oberhand behielt. Zwar gelang es syrischen Buk-M2 und Panzir-S2 Flugabwehrbatterien zunächst, eine wohl größere Anzahl israelischer Raketen der ersten Angriffswelle abzufangen. Daraufhin erfolgte ein israelischer „Sättigungsangriff“ mit mehreren weiteren Wellen an Raketen, gelenkten Bomben, Marschflugkörpern und sogenannten Selbstmord-Drohnen „Harop“ gegen die ursprünglichen Ziele und zusätzlich gegen die syrischen Flugabwehreinheiten, die diesem „Ansturm“ nicht gewachsen waren. Neben den Waffenlagern wurden dann auch u.a. zwei Panzir-S2 getroffen und zerstört. Ein Video, das den Endanflug einer israelischen Lenkwaffe auf das moderne russische SHORAD System zeigt, verbreitete sich im Internet wie ein Lauffeuer. Russland versuchte wiederum mit fadenscheinigen Argumenten zu erklären, warum eines seiner modernsten Flugabwehrsysteme, das u.a. als Nahbereichsverteidigung für die ‚gefürchteten‘ S-400 dienen soll, wiederholt versagte. Russland hatte die Panzir-S2 zuvor als 100% effizient angepriesen, sie übertreffe angeblich vergleichbare US Systeme. Im Januar 2018 zeigte die Panzir-S2 bereits nur mäßige Erfolge bei der Abwehr eines feindlichen Drohnenschwarmes, der die russische Luftwaffenbasis Hmeimim angriff. Dabei soll sich übrigens das russische Tor-M1 (SA-15 Gauntlet) SHORAD als wesentlich effektiver erwiesen haben.

Tor M1 auf der Übung zur Parade in Moskau am 5. Mai 2008 – Leonid Dzhepko / Л.П. Джепко [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)%5D

Der jüngste Schlagabtausch zeigt deutlich, dass Russland aus politischen Gründen weiterhin nicht selbst mit seinen eigenen, moderneren Flugabwehrsystemen in den Konflikt eingreifen will und es Israel daher wohl auch in Zukunft gelingen wird, die syrische Luftabwehr zu überwinden, wenn auch mit anderen Einsatzmethoden sowie unter Verwendung von mehr und besseren Waffensystemen. Berücksichtigen sollte man hierbei aber auch, dass die an Syrien ausgelieferten S-300 Flugabwehrbatterien wahrscheinlich im Januar 2019 noch gar nicht voll einsatzbereit waren und es den syrischen Soldaten vermutlich auch an entsprechender Ausbildung, Moral bzw. Einsatzbereitschaft mangelte. Zudem dürfte Russland Syrien bislang eher ältere, weniger leistungsfähigere Exportversionen seiner Flugabwehrsysteme ausliefert haben. Ob dies in Zukunft so bleibt, wird entscheidend davon abhängen, wie sich der Nahostkonflikt weiter entwickelt. Von daher sollte man mit Rückschlüssen für die Zukunft sowie zu vergleichbaren A2AD (Luftverteidigungs-)Zonen in Europa, z.B. in der Kaliningrad Enklave oder auf der Halbinsel Krim, vorsichtig sein. Auf jeden Fall kann Russland im Syrien-Konflikt auch mit seinen teils älteren Flugabwehrsystemen, die im Dienste Syriens stehen, wertvolle Einsatzerfahrungen sammeln, die es zukünftig nutzen wird, die eigenen, moderneren Systeme fortlaufend an neue Bedrohungen anzupassen und zu verbessern.

Rumänische „Osa“ beim Start eines Lenkflugkörpers – Ştefan Ciocan [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)%5D

Dennoch belegen vor allem die langjährigen Einsatzerfahrungen Israels und der USA im Luftkrieg über Syrien, dass Russland auch in Osteuropa eben keine unüberwindbaren Flugverbotszonen (A2AD-Zonen) wird schaffen können. Die Gesetze der Physik (Radarhorizont), elektronische Kriegsführung und Tarnkappenfähigkeiten bei Kampfflugzeugen der 5./6. Generation (F-35, FCAS) zeigen der russischen Luftverteidigung auch in Zukunft ihre Grenzen auf. Erwähnenswert sind auch die israelischen Erfolge bei der Bekämpfung russischer Flugabwehrsysteme durch Drohnen sowie die Anwendung der ehemals sowjetischen Taktik des Sättigungsangriffes aus den Zeiten des Kalten Krieges. Aber nur wenn die europäischen NATO-Staaten auch in Zukunft bereit und willens sind, mehr Geld für die Anschaffung moderner Kampfflugzeuge, Raketen, Marschflugkörper und Drohnen auszugeben, dann werden sie auch russische Flugabwehrsysteme im Konfliktfall wirkungsvoll stören bzw. bekämpfen können. Für Deutschland sollte dies ein Weckruf sein, sich hierbei nicht nur auf die NATO-Partner zu verlassen, sondern endlich die Nachfolge des fast 40 Jahre alten Tornado Kampfbombers zu klären, der u.a. in der ECR Version Einsätze zur Unterdrückung feindlicher Luftabwehr (‚SEAD’) fliegt, und vor allem die Entwicklung des Future Combat Air System mit Frankreich nunmehr zügig voranzutreiben.


Beitragsbild:

S-400 während einer Übung zur Siegesparade in Moskau im Mai 2010 – ru:Участник:Goodvint [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)%5D

Michel, Yohann: „Moscow finally delivers on Syria’s S-300 ambitions

Plopsky, Guy: „Russia’s Air Defenses in Syria: More Politics than Punch

Roblin, Sebastien: “Israeli’s Deadly Air Force Has Been Destroying Syria’s Russian-Built Air Defense Systems

Roblin, Sebastien: „Israel Kamikaze Drones are Destroying Syria’s Air Defences

Starr, Barbara; Browne, Ryan “Syria accidentally shot down a Russian military plane

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2 Kommentare zu „Russlands Luftverteidigung & Flugabwehrsysteme in Syrien: Mehr Schein als Sein?

  1. Anmerkungen:

    Zum Angriff auf den Flugplatz Shayrat:
    hier sollte jeder selbst das Schadbild abgleichen und sich den Fakt zu Gemüte führen, dass 24h später von dort bereits wieder syrische Flugzeuge abhoben. Ob tatsächlich 60 cruise missiles ihr Ziel fanden, ist höchst fraglich.

    Zum Angriff im April 2018 – Russland doch vorgewarnt:
    https://www.france24.com/en/20180414-syria-air-strikes-usa-france-uk-targets-damascus-homs-jets-ships-missiles

    letzte Absätze

    Zur Passivität sei gesagt, dass Russland mehrfach betont hat, dass man reagieren wird, wenn das Leben russischer Militärangehöriger in Gefahr sei. Nix da mit dem verschwommenen „offensichtlich“.

    Die russische Luftabwehr wird ihre deutlichen Schwächen haben, aber es bat sich ein unschätzbarer Wert in Form etlicher Feldtests, um diese nachzubessern.

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  2. Da sind verschiedene Faktoren gerade die politischen sind auch mehr der Faktor wieso Syrien und Russland Israel bisher gewähren ließen, aber dies sich nun verändert. Da ist dieser Blog eine wahre Fundstelle, weil er oft auch auf das Nebenher was hinter und neben den Kulissen bei den Angriffen eingeht. https://ejmagnier.com/ Ich hatte zu dem Teil auf dieser PSC auch einen Vortrag gehalten wo ich darauf eingehe, wieso es so ist. Es ist weniger der technische und die moderne Ausrüstung und das Fehlen dessen was im Fall Syrien das ausschlaggebende ist. Beitrag zur PSC19 findet sich auch hier. https://schoresch.wordpress.com/2019/02/26/politik-mein-vortrag-auf-der-piratensicherheitskonfrenz-2019-in-muenchen-zu-iran-und-dem-nahen-osten/

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